1. TEIL:
Un sospiro – Franz Liszt
Sposalizio – Franz Liszt

2. TEIL:
Impromptu – Carl Tausig
Rêverie – Carl Tausig
Introduction & Tarantella – Carl Tausig

3. TEIL:
Intermezzo Op. 118 Nr. 2 – Johannes Brahms
Ballade Op. 10 Nr. 1 – Johannes Brahms

4. TEIL:
Das Geisterschiff – Carl Tausig

PAUSE

5. TEIL:
Polonaise Op. 26 Nr. 1 Frédéric Chopin
Walzer in e-moll op. posth. Frédéric Chopin

6. TEIL:
Capriccio Op. 76 Nr. 1 – Johannes Brahms
Intermezzo Op. 76 Nr. 6 – Johannes Brahms
Rhapsodie Op. 79 Nr. 2 – Johannes Brahms

7. TEIL:
Polonaise Op. 53 („Heroische Polonaise“) – Frédéric Chopin

 

1. TEIL: KOMPONIST FRANZ LISZT (22.11.1811-31.07.1886)

Franz Liszt war ein österreichisch-ungarischer Komponist, Pianist, Dirigent, Theaterleiter, Musiklehrer und Schriftsteller mit deutscher Muttersprache. Er lebte von 1811 bis 1886.
Liszt war ein prominenter und einflussreicher Klaviervirtuose und mit einem Gesamtwerk von über 1300 Werken und Bearbeitungen zugleich einer der produktivsten Komponisten des 19. Jahrhunderts. Ein großer Teil ist Klavierliteratur.

Quelle: Seite „Franz Liszt“. In: Wikipedia – Die freie Enzyklopädie. Bearbeitungsstand: 2. Februar 2024, 11:03 UTC. URL: https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Franz_Liszt&oldid=241789203 (Abgerufen: 13. Februar 2024, 14:08 UTC)

 

Un sospiro (Franz Liszt)

„Un sospiro“ ist die dritte der „Trois études de concert“, S.144, einer Reihe von drei Klavieretüden von Franz Liszt, die zwischen 1845-49 komponiert und in Paris als „Trois caprices poétiques“ mit den drei heute bekannten Einzeltiteln veröffentlicht wurden.

„Un sospiro“ steht in Des-Dur und ist italienisch für „Ein Seufzer“. Es ist jedoch wahrscheinlich, dass der Titel nicht von Liszt stammt. Die Etüde ist eine Studie über das Kreuzen der Hände, das Spielen einer einfachen Melodie mit abwechselnden Händen und Arpeggien. Un sospiro besteht aus einem fließenden Hintergrund, der von einer einfachen Melodie überlagert wird, Der Hintergrund wird abwechselnd von der linken und der rechten Hand gespielt, wobei die linke Hand die rechte Hand wiederholt überkreuzt, wenn sie die Melodie kurz fortsetzt, bevor sie sich wieder zurückentwickelt.

Die Melodie ist recht dramatisch, fast impressionistisch, wechselt zuweilen radikal die Dynamik und hat viele Zuhörer inspiriert. Viele Pianisten halten die Etüde für eines der schönsten Klavierstücke, die je komponiert wurden. Liszt behielt die Etüde bis in seine letzten Lebensjahre in seinem Repertoire.

Quelle: Three Concert Études, https://en.wikipedia.org/w/index.php?title=Three_Concert_%C3%89tudes&oldid=1186254176 (last visited Jan. 24, 2024).

 

Sposalizio (Franz Liszt)

Sposalizio ist der Titel des ersten Stücks in Franz Liszts „Deuxième Année de Pèlerinage: Italie (Zweites Wallfahrtsjahr: Italien)“, das 1858 veröffentlicht wurde. Die Komposition beginnt mit einer einfachen pentatonischen Melodie, die als „glockenartiges Motiv“ beschrieben wird und sich in eine komplexe musikalische Architektur verwandelt. Die Melodie verwandelt sich dann in eine Art Hochzeitsmarsch, der sich immer weiter ausschmückt, um zum großen Höhepunkt zu führen, der krachende Oktaven in einem lauten Finale enthält. Die Komposition endet ruhig.

Liszt komponierte „Sposalizio“, was aus dem Italienischen übersetzt „Hochzeit“ bedeutet, nachdem er sich von Raffaels Gemälde Die Vermählung der Jungfrau inspirieren ließ. Die meisten der in der Italien-Reihe der Années de Pèlerinage enthaltenen Werke haben Titel, die von Kunstwerken mit Italienbezug abgeleitet sind.

Quelle: Sposalizio, https://en.wikipedia.org/w/index.php?title=Sposalizio&oldid=1182395538 (last visited Jan. 24, 2024).

 

2. TEIL: KOMPONIST CARL TAUSIG (04.11.1841-17.07.1871)

Carl Tausig war ein polnischer Klaviervirtuose, Arrangeur, Komponist und Musikpädagoge. Er wurde 1841 in Warschau geboren und verstarb 1871 im jungen Alter von 29 Jahren in Leipzig an Typhusfieber.

Im Alter von 14 Jahren ging Tausig nach Weimar, um Unterricht bei Franz Liszt zu erhalten. In pianistischer Hinsicht wurde er Liszts bedeutendster Schüler. Mit 17 Jahren gab er sein Konzertdebüt in Berlin und ging anschließend für zwei Jahre auf Konzertreise durch ganz Deutschland. In Zürich lernte er Richard Wagner kennen und gehörte alsbald zu seinen Anhängern. Nach einem Zwischenstopp in Dresden ging er 1862 nach Wien, wo er jedoch keine Anerkennung fand. Hier führte er zusammen mit Johannes Brahms dessen Sonate für zwei Klaviere f-Moll op. 34 am 17. April 1864 zum ersten Mal auf. Im Jahre 1865, im Alter von 25 Jahren, heiratete er und ließ sich in Berlin nieder. Dort eröffnete er eine Schule des Höheren Klavierspiels. Anfang des Jahres 1871, kurz vor seinem Tod im Juli desselben Jahres, erklärte er sich bereit, Wagners Festspielidee aktiv zu unterstützen, und gründete gemeinsam mit seiner Schülerin Marie von Schleinitz den Bayreuther Patronatsverein, dessen Geschäftsführung er übernahm. Noch kurz vor seinem Tod unternahm er mehrere gefeierte Konzerttourneen durch Deutschland und durch Russland.

Obwohl er zu seinen Lebzeiten einen legendären Ruf hatte, sind seine Kompositionen leider in Vergessenheit geraten.

Die folgenden drei Stücke, das „Impromptu“, die „Rêverie“ und die „Introduction & Tarantella“ fallen in die Kategorie der frühen Werke von Carl Tausig, die er 1855 und 1856 im Alter von nur 13 bzw. 14 Jahren geschrieben hat.

Quelle: Seite „Carl Tausig“. In: Wikipedia – Die freie Enzyklopädie. Bearbeitungsstand: 14. Juli 2023, 16:32 UTC. URL: https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Carl_Tausig&oldid=235476618 (Abgerufen: 14. Februar 2024, 09:16 UTC)

 

3. TEIL: KOMPONIST JOHANNES BRAHMS (07.05.1833-03.04.1897)

Johannes Brahms war ein deutscher Komponist, Pianist und Dirigent, der 1833 in Hamburg wurde geboren und 1897 in Wien verstorben ist. Seine Kompositionen werden vorwiegend der Hochromantik zugeordnet; durch die Einbeziehung barocker und klassischer Formen gehen sie aber über diese hinaus. Brahms gilt als einer der bedeutendsten Komponisten des 19. Jahrhunderts.
Sein Werk steht in einer gesamteuropäischen Musiktradition. Nicht nur Beethoven und die Komponisten der frühen Romantik wie Schumann hatten Einfluss auf seine Musik, sondern auch Bach, Händel und Palestrina. Brahms griff auf mittelalterliche Kirchentonarten und auch auf die niederländische Kanontechnik zurück. Er fühlte sich dem Vergangenen verpflichtet. Die von ihm vorgenommenen Abweichungen von der Tradition wurden in unauffälligen Schritten vollzogen. Obwohl Brahms im Wesentlichen tradierte Formen übernahm, schuf er ein unabhängiges und eigenständiges Werk.

Quelle: Seite „Johannes Brahms“. In: Wikipedia – Die freie Enzyklopädie. Bearbeitungsstand: 14. Januar 2024, 10:52 UTC. URL: https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Johannes_Brahms&oldid=241164738 (Abgerufen: 13. Februar 2024, 14:07 UTC)

 

Intermezzo in A-Dur, Op. 118 Nr. 2 (Johannes Brahms)

Das „Intermezzo in A-Dur, Op. 118 Nr. 2“ von Johannes Brahms ist Teil der „Sechs Stücke für Klavier Op. 118“, die von Brahms 1893 fertiggestellt und mit einer Widmung an Clara Schumann veröffentlicht wurden. Die Reihe war das vorletzte von Brahms vor seinem Tod im Jahr 1897 komponierten Werken. Wie auch seine anderen späten Klavierwerke ist auch Op. 118 mehr introspektiv als seine früheren Klavierstücke, die eher virtuosen Charakter haben. Sie spiegeln eine große Reife und Klangfülle wider und sind sehr abwechslungsreich. Das Intermezzo in A-Dur ist berühmt für seine wunderbare Sanftheit.

Quellen: Six Pieces for Piano, Op. 118 (Brahms), https://en.wikipedia.org/w/index.php?title=Six_Pieces_for_Piano,_Op._118_(Brahms)&oldid=1189160588 (last visited Jan. 27, 2024).
https://www.musicroom.de/johannes-brahms-six-piano-pieces-op-118-klavier-ep8945

 

Ballade Op. 10 Nr. 1 (Johannes Brahms)

Die„Vier Balladen op. 10“ sind frühe Klavierkompositionen von Johannes Brahms, die im Sommer 1854 entstanden. Das erste Stück hat einen ausdrücklich erwähnten und hervorgehobenen literarischen Hintergrund, der der poetisch-erzählende Gestus ist spürbar. Brahms ließ sich von der Ausdruckswelt der düsteren schottischen Ballade Edward aus Johann Gottfried Herders Sammlung Stimmen der Völker anregen. Die Musik passt zu den Worten des Gedichts, sei es im schottischen Original oder in der deutschen Übersetzung von Herder, die Brahms bekannt war.
Beispiele: Unter das Motiv des ersten Taktes lässt sich die Anfangszeile des Balladentextes „Dein Schwert, wie ist’s von Blut so rot?“ unterlegen. Die zwei hohlen, oktavierten Quinten in den von terzloser Harmonik bestimmten Takten zwei und drei versinnbildlichen die bohrende Anrede, mit der die Mutter ihren Sohn bedrängt: „Edward, Edward!“

Quellen: „Vier Balladen op. 10“. In: Wikipedia – Die freie Enzyklopädie. Bearbeitungsstand: 3. November 2022, 13:25 UTC. URL: https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Vier_Balladen_op._10&oldid=227629658 (Abgerufen: 7. Februar 2024, 05:37 UTC)
https://www.classicalconnect.com/Brahms/Ballade_No_1/1310

 

4. TEIL: Das Geisterschiff (Carl Tausig)

„Das Geisterschiff“ wurde von einem Gedicht des deutschen Dichters Moritz von Strachwitz (1822-1847) inspiriert, einem deutschen Balladendichter, der ein Vorbild für Theodor Fontanes Balladendichtungen war. Das Gedicht handelt von der Begegnung zweier Schiffe in der stürmischen Nordsee, von denen das eine mit einer menschlichen Besatzung um das Überleben kämpft und das andere mit einem Geisterschiff von Wikingern. Tausig schrieb auch eine Fassung für Orchester, die jedoch zusammen mit seinen anderen Orchesterwerken verloren gegangen ist.

Es handelt sich um ein Werk im Gewand der Neuen Musik von Liszt, da Tausig die Extreme der Klaviatur sowie einen großen dynamischen Bereich einsetzt. In einem kurzen Abschnitt verwendet Tausig die Ganztonleiter sowie das vermutlich erste Beispiel für ein chromatisches Glissando auf dem Klavier, bei dem die rechte Hand ein Glissando auf den weißen Noten spielt, während die chromatischen Noten von der linken Hand ausgefüllt werden.

Quelle: https://muswrite.blogspot.com/2016/05/tausig-das-geisterschiff-ghost-ship.html

 

PAUSE

 

5. TEIL: KOMPONIST FRÉDÉRIC CHOPIN (01.03.1810-17.10.1849)

Frédéric Chopin war ein polnischer Komponist und virtuoser Pianist der hauptsächlich für Soloklavier schrieb. Er wurde 1810 im damaligen polnischen Herzogtum Warschau geboren und starb 1849 in Paris. Sein Vater war Franzose, seine Mutter Polin.

Der als Wunderkind geltende Chopin erhielt seine musikalische Ausbildung in Warschau, wo er auch seine ersten Stücke komponierte. Aus beruflichen und politischen Gründen verließ er Polen im Alter von 20 Jahren, weniger als einen Monat vor dem Ausbruch des Novemberaufstandes von 1830. Mit 21 Jahren ließ er sich in Paris nieder. In der Folgezeit gab er nur 30 öffentliche Auftritte, da er die intimere Atmosphäre des Salons vorzog. Er finanzierte sich durch den Verkauf seiner Kompositionen und durch Klavierunterricht, für den er sehr gefragt war. Ihn verband eine enge Freundschaft mit Franz Liszt.

Bis zu seinem Tod 1849 lebte Chopin überwiegend in Frankreich. Sein Leben war geprägt von Krankheit. Zuletzt war er mittellos und auf die Hilfe von Freunden angewiesen. Er starb im Alter von 39 Jahren, höchstwahrscheinlich an einer Herzbeutelentzündung als Folge einer Tuberkulose.
Chopin ist wie Liszt, Brahms und Tausig ein Repräsentant der Romantik, die in seiner Wahlheimat Frankreich ihre Blütezeit zwischen 1815 und 1848 hatte. Als Komponist schuf er fast nur Werke für Klavier. Chopins Kompositionsstil ist beeinflusst von der polnischen Volksmusik, der klassischen Tradition Bachs, Mozarts, Webers, Hummels und Schuberts, besonders aber vom Stil des Belcanto der zeitgenössischen italienischen Oper und ihrem Vertreter Vincenzo Bellini.

Von prägendem Einfluss war die Atmosphäre der Pariser Salons, in denen Chopin häufig verkehrte. Hier entfaltete er seine Fähigkeiten in freien Improvisationen am Klavier, die oft zur Grundlage seiner Kompositionen wurden. Seine Neuerungen in allen Elementen der Komposition (Melodik, Rhythmik, Harmonik und Formen) und das Einbeziehen der polnischen Musiktradition mit ihrer Betonung des nationalen Charakters waren für die Entwicklung der europäischen Musik wichtig.

Schon zu Lebzeiten galt Chopin als einer der führenden Musiker seiner Zeit. Sein Klavierspiel und sein Wirken als Lehrer wurden wegen der Erweiterung und Ausnutzung der technischen und klanglichen Möglichkeiten des Instrumentes, der Sensibilität des Anschlages, der Neuerungen im Gebrauch der Pedale und im Fingersatz als außergewöhnlich angesehen.

Quellen: Seite „Frédéric Chopin“. In: Wikipedia – Die freie Enzyklopädie. Bearbeitungsstand: 11. Februar 2024, 10:33 UTC. URL: https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Fr%C3%A9d%C3%A9ric_Chopin&oldid=242083581 (Abgerufen: 13. Februar 2024, 14:23 UTC).
Seite „Frédéric Chopin“, https://en.wikipedia.org/w/index.php?title=Fr%C3%A9d%C3%A9ric_Chopin&oldid=1204372364 (last visited Feb. 13, 2024).

 

Polonaise Op. 26 Nr. 1 (Frédéric Chopin)

Die Polonaise in cis-Moll, Op. 26 Nr. 1 wurde von Frédéric Chopin im Jahr 1836 komponiert uns war eine seiner ersten zwei veröffentlichten Polonaisen.

Die Polonaise beginnt mit einem feurigen Allegro appassionato in cis-Moll und der Abschnitt gipfelt in einer Reihe von virtuosen Arpeggio-Figuren, die in eine zarte Melodie münden. Ungewöhnlich ist, dass das Stück in abrupter Stille endet.

Quelle: Polonaises, Op. 26 (Chopin), https://en.wikipedia.org/w/index.php?title=Polonaises,_Op._26_(Chopin)&oldid=1018162737 (last visited Feb. 12, 2024).

 

Walzer in e-moll op. Posth. (Frédéric Chopin)

Der Walzer in e-Moll wurde um 1830 komponiert, kurz bevor Chopin Polen im Alter von 20 Jahren verließ, und erst im Mai 1851, nach Chopins Tod im Jahr 1849, veröffentlicht.

Chopins Walzer sind, verglichen mit seinen sonstigen Klavierwerken, stilistisch weniger aufwendig und weniger melancholisch. Die Walzer wurden nicht für den Ballsaal geschrieben. Sie sind meist zu schnell oder zu langsam, um getanzt zu werden. Sie zeigen, so wie auch seine Etüden, Stil und Noblesse, die jeden funktionalen Zweck weit hinter sich lassen.

Quellen: Waltz in E minor (Chopin), https://en.wikipedia.org/w/index.php?title=Waltz_in_E_minor_(Chopin)&oldid=1127352630 (last visited Feb. 12, 2024).
http://www.chopin-musik.com/w_klaenge.php?menu=1

 

6. TEIL: Capriccio Op. 76 Nr. 1, Intermezzo Op. 76 Nr. 6 und Rhapsodie Op. 79 Nr. 2 (Johannes Brahms)

Capriccio Op. 76 Nr. 1 und Intermezzo Op. 76 Nr. 6

Die „8 Klavierstücke op. 76“ von Johannes Brahms umfassen je vier Capriccios und Intermezzi und wurden 1879 veröffentlicht. Die Sammlung zeigt den Einfluss von Robert Schumann und Frédéric Chopin, deren Gesamtausgaben bei dem Verleger Breitkopf & Härte Brahms zu dieser Zeit betreute.
Die beiden Formen unterscheiden sich hinsichtlich der Tempi und Vortragsbezeichnungen, der Dynamik und des Charakters deutlich voneinander. Bevorzugen die Capriccios das rasche Tempo und geben sich energisch, erregt und bisweilen leidenschaftlich, sind die Intermezzi langsamer und von eher verhaltenem Ausdruck. So ist das Capriccio Op. 76 Nr. 1 im 6/8-Takt und Un poco agitato (Unruhig bewegt) notiert, während das Intermezzo Op. 76 Nr. 6 im 2/4-Takt und Andante con moto. (Sanft bewegt) notiert ist.

Quelle: Seite „Acht Klavierstücke op. 76“. In: Wikipedia – Die freie Enzyklopädie. Bearbeitungsstand: 3. November 2022, 13:17 UTC. URL: https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Acht_Klavierst%C3%BCcke_op._76&oldid=227629482 (Abgerufen: 12. Februar 2024, 14:17 UTC)

 

Rhapsodie Op. 79 Nr. 2 (Johannes Brahms)

Die „Zwei Rhapsodien op. 79“ sind Klavierkompositionen aus dem Jahr 1879. Mit der vergleichsweisen Länge, dem musikalischen Gehalt und den dramatischen Spannungsbögen erinnern die Stücke an die Stimmungswelt der Balladen und setzen sich von den kürzeren Werken dieser Schaffensphase ab, die mit den ebenfalls überwiegend 1879 geschriebenen „Acht Klavierstücken op. 76“ (s.o.) begann. Wie bei vielen seiner späteren Klavierwerke ist auch für diese Gruppe die Namensgebung eher sekundär. Brahms war sich oft nicht sicher, wie er seine Stücke nennen sollte.

Quelle: Seite „Zwei Rhapsodien op. 79“. In: Wikipedia – Die freie Enzyklopädie. Bearbeitungsstand: 20. September 2021, 23:30 UTC. URL: https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Zwei_Rhapsodien_op._79&oldid=215762966 (Abgerufen: 13. Februar 2024, 14:05 UTC)

 

7. TEIL: Polonaise Op. 53, „Heroische Polonaise“ (Frédéric Chopin)

Chopin schrieb die „Polonaise As-Dur op. 53“ im Jahr 1842 und widmete sie dem befreundeten deutsch-jüdischen Bankier Auguste Léo, in dessen Salon er häufig verkehrte. Sie ist eines der bekanntesten und bedeutendsten Klavierwerke Chopins. Den Beinamen „Héroïque“, „Heroische Polonaise“ erhielt sie später von Musikwissenschaftlern und Pianisten.

Der Beiname „Heroisch“ stammt nicht von Chopin selbst. Er mochte es nicht, seiner Musik beschreibende Namen zu geben. Der Beiname beruht auf der Reaktion von George Sand, Chopins langjähriger Geliebten und Lebensgefährtin, auf das Stück, dass sie mit der Kraft der 1848 in Frankreich beginnenden Revolution assoziierte. Als Sand Chopins Polonaise hörte, hinterließ sie einen tiefen symbolischen Eindruck, den sie Chopin in ihrer privaten Korrespondenz mitteilte. In einem ihrer Briefe schreibt sie leidenschaftlich: „Die Inspiration! Die Kraft! Der Elan! Es besteht kein Zweifel, dass ein solcher Geist in der Französischen Revolution vorhanden sein muss. Von nun an sollte diese Polonaise ein Symbol sein, ein heroisches Symbol“.

Quellen: Seite „Polonaise As-Dur“. In: Wikipedia – Die freie Enzyklopädie. Bearbeitungsstand: 1. Januar 2024, 04:50 UTC. URL: https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Polonaise_As-Dur&oldid=240720682 (Abgerufen: 13. Februar 2024, 14:20 UTC).
Seite „Polonaise in A-flat major, Op. 53“, https://en.wikipedia.org/w/index.php?title=Polonaise_in_A-flat_major,_Op._53&oldid=1185861375 (last visited Feb. 13, 2024).